Lernreise: Anlage meistern

Kapitel 3:
Fonds: Aktiv oder passiv investieren?

Was besser zu dir passt

Lesedauer: 5 Minuten

Artikel

Aktiv oder passiv – wie willst du investieren?

Verlässt du dich voll auf Profis, die gezielt auswählen? Oder setzt du lieber auf einen Ansatz, der den Markt abbildet? Beides sind gängige Wege beim Investieren – aber sie funktionieren unterschiedlich.

Bei aktiv gemanagten Fonds werden einzelne Aktien ausgewählt, um Renditen zu erwirtschaften, die den Markt­durchschnitt übertreffen. Passiv gemanagte Fonds wie ETFsETFs
ETF steht für Exchange-Traded Fund, auf Deutsch: börsen­gehandelter Indexfonds. ETFs kombinieren die Vorteile von Aktien und Investment­fonds, das heißt sie sind einfach handelbar und bieten gleichzeitig eine breite Streuung zu geringen Kosten.
 bilden Indizes wie den größten deutschen Aktienindex Dax präzise ab – günstig und automatisiert. Welche Strategie besser zu dir passt, hängt von deinen Zielen, deiner Risikobereitschaft und deinem Zeitbudget ab.

Aktiv oder Passiv

Hinweis: Wertpapieranlagen unterliegen Kursschwankungen, Wertverluste sind möglich. Dividenden sind nicht garantiert.

Vorteile von aktiven und passiven Fonds

Vorteile von aktiven FondsVorteile von passiven Fonds und ETFs
Potenziell höhere Rendite­chancen durch aktive TitelauswahlVergleichsweise niedrigere Kosten
Risiko­management durch flexible Anpassung an Markt­bedingungenAutomatische Diversifikation: Breite Streuung über viele Wertpapiere
Zugang zu spezifischen Nischen oder Themen durch Management-ExpertiseHohe Transparenz und einfache Nach­vollziehbar­keit
Vorteile von aktiven Fonds
Potenziell höhere Rendite­chancen durch aktive Titelauswahl
Risiko­management durch flexible Anpassung an Markt­bedingungen
Zugang zu spezifischen Nischen oder Themen durch Management-Expertise

 

Vorteile von passiven Fonds und ETFs
Vergleichsweise niedrigere Kosten
Automatische Diversi­fikation: Breite Streuung über viele Wertpapiere
Hohe Transparenz und einfache Nach­voll­ziehbar­keit

Dein Einstieg in Fonds – so geht's

Sichere zuerst deinen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto, am besten zwei bis drei Monats­gehälter. Dann eröffne ein Depot – etwa mit S-Neo in der App Sparkasse. Starte zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan ab 25 Euro monatlich: So investierst du passiv und breit gestreut.

Passiv investieren heißt: den Markt abbilden. Aber was ist „der Markt“ eigentlich genau? Antworten findest du im nächsten Kapitel.

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Ihr persönlicher Kontakt am Telefon05241 1011Montag bis Donnerstag von 8:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 - 16:00 Uhr
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